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Brustimplantate – Sicherheit des Eingriffs

Die Entscheidung für einen Eingriff zur Brustvergrößerung und -rekonstruktion ist eine ungemein persönliche. Es ist wichtig, dass Sie und Ihr Chirurg alle Vorteile und Risiken, die mit Brustimplantaten einhergehen, abwägen, bevor Sie eine Entscheidung über eine Brustoperation treffen.

Brustimplantate sind von der FDA der USA zugelassen, sind sicher und geeignet für eine Brustrekonstruktion und -vergrößerung und werden von Hundertausenden Frauen jährlich gewählt.

Kommen Sie für das Einsetzen eines Brustimplantats infrage?

Bevor Sie sich für das Einsetzen eines Brustimplantats entscheiden, sollten Sie ein umfassendes Gespräch mit Ihrem Arzt über Ihre Krankengeschichte führen.

Kontraindikationen

Eine Kontraindikation ist eine Erkrankung oder ein Umstand, die bzw. der bei Vorhandensein bedeutet, dass ein Verfahren nicht angewendet werden sollte, weil das Komplikationsrisiko gegenüber den Vorteilen überwiegt. Es wurden keine entsprechenden Studien zur Sicherheit von Brustimplantatchirurgie mit Frauen durchgeführt, auf die folgende Erkrankungen bzw. Umstände zutreffen:

  • Frauen mit einer aktiven Infektion im Körper
  • Frauen mit Brustkrebs oder einer Vorstufe davon, die noch nicht adäquat behandelt wurden
  • Schwangere oder stillende Frauen

Wenn eine dieser Krankheiten bzw. einer dieser Umstände auf Sie zutrifft, sollte Ihnen derzeit kein Brustimplantat eingesetzt werden. Werden diese Kontraindikationen nicht berücksichtigt, könnte dies das Operationsrisiko steigern und Ihnen Schaden zufügen.

Vorsichtsmaßnahmen

Wenn eine der folgenden Erkrankungen auf Sie zutrifft, informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt, da das Komplikationsrisiko erhöht sein kann:

  • Autoimmunerkrankung oder eine einschlägige familiäre Belastung
  • geschwächtes Immunsystem
  • geplante Chemotherapie nach dem Einsetzen des Brustimplantats
  • geplante brustbezogene Strahlentherapie nach dem Einsetzen des Brustimplantats
  • Erkrankungen, die die Wundheilung und/oder Blutgerinnung beinträchtigen
  • reduzierte Blutzufuhr zum Brustgewebe
  • klinisch diagnostizierte Depression oder andere psychische Störung einschließlich Dysmorphophobie oder Essstörungen

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen:

  • Patientinnen mit Bindegewebserkrankungen (CTD), bei denen ein Brustimplantat eingesetzt wird, können ein höheres Risiko für eine Wunddehiszenz (eingeschränkte Wundheilung), Infektionen und Blutungen (vermutlich aufgrund der durchgeführten Behandlung dieser Erkrankung) haben, was weitere Behandlungen erforderlich machen kann.
  • Einige Patientinnen mit Brustimplantaten haben über eine Reihe neurologischer und/oder rheumatologischer Erkrankungen berichtet. Mentor erfasst derzeit Daten, um diese möglichen Risiken besser zu verstehen und wie ein möglicher Zusammenhang mit Brustimplantaten aussehen könnte.


 

Warnhinweise für Raucherinnen

Rauchen kann die Erholung nach dem Eingriff wesentlich beeinträchtigen, da sich die Blutgefäße verengen und damit die Durchblutung und der Sauerstofftransport zum Wundbereich reduziert werden. Ihr Gewebe braucht diese Blut- und Sauerstoffversorgung, um gut zu verheilen. Ist die Blutversorgung beeinträchtigt, wirkt sich dies auf den Heilungsprozess aus.

Deshalb ersuchen Chirurgen ihre Patientinnen, vor und nach der Operation für ein bis fünf Wochen auf das Rauchen zu verzichten. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihren Chirurgen nach einer speziellen Empfehlung für Sie fragen.

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